Fragen und Antworten
Häufige Fragen zur Blutabnahme und zu den Kursen
Hier finden Sie verständliche Antworten auf Fragen, die vor einer Schulung oder im Arbeitsalltag häufig entstehen.
Können besondere Anforderungen berücksichtigt werden?
Ja. Besondere Patientengruppen, schwierige Venensituationen, neue Abläufe oder spezielle Fragen Ihrer Einrichtung können in die Planung aufgenommen werden.
Die Schwerpunkte werden vor der Schulung gemeinsam festgelegt.
Wie setzen sich die Kosten zusammen?
Die Kosten richten sich nach Schulungsform, Dauer und Anfahrt. Sie erhalten vorab ein transparentes Angebot.
Da mehrere Mitarbeitende gleichzeitig geschult werden und keine einzelnen Kursreisen nötig sind, ist eine Inhouse-Schulung ab etwa vier bis fünf Personen häufig besonders wirtschaftlich.
Wie groß ist der organisatorische Aufwand?
Der Aufwand bleibt überschaubar. Benötigt werden ein geeigneter Raum, die vereinbarte Teilnehmerzahl und ein abgestimmter Termin.
Welche Materialien vor Ort vorhanden sein sollten, wird vorab besprochen.
Ist die Schulung auch bei nur gelegentlichen Blutabnahmen geeignet?
Ja. Wenn Blutabnahmen nur gelegentlich stattfinden, fehlt oft die Routine. Klare Vorbereitung, feste Schritte und praktische Übungen geben dem Team mehr Sicherheit.
Lohnt sich die Schulung, wenn wir bereits Blut abnehmen?
Ja. Gerade erfahrene Teams profitieren davon, Abläufe gemeinsam zu prüfen, Unterschiede zu erkennen und einen einheitlichen Standard festzulegen.
Auch Präanalytik, Materialvorbereitung und schwierige Situationen lassen sich gezielt vertiefen.
Ab wie vielen Teilnehmenden ist eine Inhouse-Schulung sinnvoll?
Eine Inhouse-Schulung ist in der Regel ab etwa vier Teilnehmenden sinnvoll. Je nach Schulungsform können meist bis zu zehn Personen gemeinsam teilnehmen.
Die passende Gruppengröße wird vorab abgestimmt.
Für welche Einrichtungen eignet sich eine Inhouse-Schulung?
Die Schulungen eignen sich für Arztpraxen, Facharztpraxen, MVZ, Zahnarztpraxen, Kliniken, Rehakliniken, Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege und weitere medizinische Einrichtungen.
Inhalte und Übungen werden an das jeweilige Arbeitsumfeld angepasst.
Kann ich mit Kolleginnen oder Kollegen gemeinsam teilnehmen?
Ja, sofern ausreichend Plätze verfügbar sind. Kleine Teams oder mehrere Mitarbeitende einer Einrichtung können gemeinsam teilnehmen.
Erhalte ich eine Teilnahmebescheinigung?
Ja. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung. Die genaue Ausführung hängt vom jeweiligen Kooperationspartner ab.
Wie viel Praxis ist im Kurs enthalten?
Ein hoher Praxisanteil ist fester Bestandteil aller Kurse. Praktisches Üben, direkte Anleitung und individuelle Korrektur stehen im Mittelpunkt.
Kann ich teilnehmen, wenn ich bereits Blutabnahmen durchführe?
Ja. Viele Teilnehmende nutzen die Kurse gezielt zur Auffrischung, zur Weiterentwicklung ihrer Technik oder zur Festigung ihrer Routine.
Auch erfahrene Teilnehmende profitieren von neuen Impulsen und direktem Feedback.
Nimmt man sich im Kurs gegenseitig Blut ab?
Nein. Gegenseitige Blutabnahmen gehören nicht zum Kurskonzept.
Die praktischen Übungen finden sicher und verantwortungsvoll an hochwertigen Trainingsmodellen statt – mit klaren Abläufen und direkter fachlicher Anleitung.
Darf ich nach dem Kurs offiziell Blut am Patienten abnehmen?
Nein. Die Teilnahme an einem Kurs berechtigt Sie nicht automatisch, eigenständig Blut am Menschen abzunehmen.
Ob und in welchem Umfang Sie Blutabnahmen durchführen dürfen, entscheidet die delegierende Ärztin oder der delegierende Arzt nach individueller Einschätzung Ihrer Qualifikation und praktischen Sicherheit. Blutabnahmen sind nur im Rahmen einer ärztlichen Delegation erlaubt.
Wo und wie kann ich mich anmelden?
Die Anmeldung erfolgt direkt über die Kooperationspartner. Dort finden Sie aktuelle Kurstermine, Standorte und freie Plätze und können den Kurs bequem online buchen.
Wenn Sie als kleines Team teilnehmen möchten, wählen Sie einen Termin mit genügend freien Plätzen.
Brauche ich Vorkenntnisse?
Nein. Die Kurse eignen sich sowohl für Einsteigerinnen und Einsteiger als auch für Teilnehmende mit ersten praktischen Erfahrungen.
Sie werden dort abgeholt, wo Sie aktuell stehen.
Wer darf Blut abnehmen?
Gemäß der „Vereinbarung über die Delegation ärztlicher Leistungen an nichtärztliches Personal in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung“, dürfen ausgewählte Tätigkeiten eines Arztes unter bestimmten Voraussetzungen an nichtärztliches Fachpersonal übertragen werden (§15 Abs. 1 Satz 5). In dieser Vereinbarung werden u.a. die Anforderungen an die Delegation benannt und beispielhafte Tätigkeiten aufgeführt, die an qualifizierte nichtärztliche Mitarbeiter übertragen werden können. So findet man auch die Blutabnahme als delegierbare Tätigkeit. An wen diese Tätigkeit übertragen werden kann, muss der zuständige Arzt zuvor von der beruflichen Qualifikation oder den allgemeinen Fähigkeiten und Kenntnisse des Mitarbeiters abhängig machen.
Wer darf nun Blut abnehmen? Pauschal jeder Mitarbeiter im Gesundheitswesen, der über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt.
Welche Qualifikation benötige ich zum Blutabnehmen
Ob und an wen der Arzt eine Leistung delegiert, muss er vorab von der Qualifikation des jeweiligen Mitarbeiters abhängig machen (Auswahl- und Anleitungspflicht).
Die geforderte Qualifikation kann durch den Abschluss einer medizinischen / heilberuflichen Ausbildung nachgewiesen werden. Eine Delegation ist auch an Auszubildende oder Quereinsteiger grundsätzlich möglich; der Arzt ist in diesem Fall jedoch zu besonderer Sorgfalt verpflichtet und muss sich von den erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten überzeugen.
Verfügt der Mitarbeiter nicht über eine abgeschlossene medizinische oder heilberufliche Ausbildung, muss der Arzt eine gesonderte Auswahl und Prüfung des Mitarbeiters vornehmen. Mitarbeiter ohne eine berufliche Stellung können somit die Qualifikation durch eine intensive Anleitung erwerben, wobei der delegierende Arzt immer im Einzelfall prüfen und entscheiden muss, ob der Mitarbeiter für die Durchführung der delegierten Leistung geeignet ist.
Wer kann an den Seminaren teilnehmen?
Seminare sind für Anfänger oder Quer, und Wiedereinsteiger konzipiert. Eine abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf ist daher keine Teilnahmevoraussetzung. Die Praxisseminare sind deshalb auch für Auszubildende geeignet.
Wenn Sie aus einem fachfremden Beruf kommen und beispielsweise einen beruflichen Wechsel planen, können Sie in den Seminaren ebenfalls wichtige Grundlagen und Grundtechniken erwerben. Mit der Teilnahme erlangen Sie jedoch nicht automatisch eine Berechtigung zur Durchführung einer Punktions- oder Injektionstechnik. In diesem Fall muss der zuständige delegierende Arzt zuvor eine Einzelfallprüfung durchführen und sich von den Kenntnissen und Fähigkeiten höchstpersönlich überzeugen.
Ist eine Inhouse-Schulung für unser Pflegeteam nicht zu teuer?
Bei einer Inhouse-Schulung werden mehrere Mitarbeitende gleichzeitig direkt im eigenen Arbeitsumfeld geschult. Zusätzliche Kursreisen, Übernachtungen und lange Abwesenheiten entfallen.
Anfahrt und möglicher Reiseaufwand werden vorab transparent kalkuliert. Bereits ab etwa vier bis fünf Teilnehmenden ist eine Inhouse-Schulung häufig eine wirtschaftliche Lösung.
Lohnt sich die Schulung, wenn wir nicht täglich Blut abnehmen?
Ja. Gerade ohne tägliche Routine helfen klare Vorbereitung, feste Abläufe und praktische Übungen besonders.
Ziel ist, dass Blutabnahmen auch bei größeren zeitlichen Abständen sicher und zuverlässig funktionieren.
Wie lässt sich die Schulung mit unserem Schichtsystem vereinbaren?
Die Termine können flexibel an Dienst- und Schichtpläne angepasst werden.
Im Vorgespräch klären wir, welche Aufteilung für Ihr Team und die laufende Versorgung am besten funktioniert.
Was ist bei schwer punktierbaren Patientinnen und Patienten?
Anspruchsvolle Venensituationen und komplexe Patientensituationen werden praxisnah berücksichtigt.
Das Training vermittelt klare Strategien, mit denen das Team auch unter schwierigen Bedingungen sicherer und strukturierter handeln kann.
Ist die Schulung auch für erfahrene Mitarbeitende sinnvoll?
Ja. Vorhandene Erfahrung ist eine gute Grundlage.
Die Schulung hilft dabei, Wissen im Team zu vereinheitlichen, Unterschiede bei Materialhandling und Abläufen zu klären und gemeinsame Standards nachhaltig zu verankern.
Ist eine Inhouse-Schulung für unsere Praxis nicht zu teuer?
Bei einer Inhouse-Schulung werden mehrere Mitarbeitende gleichzeitig direkt in der eigenen Praxis geschult. Zusätzliche Kursreisen, Übernachtungen und lange Abwesenheiten entfallen.
Anfahrt und möglicher Reiseaufwand werden vorab transparent kalkuliert. Bereits ab etwa vier bis fünf Teilnehmenden ist eine Inhouse-Schulung häufig eine wirtschaftliche Lösung.
Lohnt sich die Schulung, wenn unser Team täglich Blut abnimmt?
Ja. Gerade bei täglichen Blutabnahmen entstehen mit der Zeit unterschiedliche persönliche Routinen.
Die Schulung hilft, Abläufe zu vergleichen, fachliche Empfehlungen einzubeziehen und gemeinsame Standards im gesamten Team zu verankern. Bewährtes wird dabei nicht ersetzt, sondern gezielt weiterentwickelt.
Ist das Training auch für Praxen mit mehreren Standorten sinnvoll?
Ja. Gerade bei mehreren Teams oder Standorten sind einheitliche Standards besonders wertvoll.
Das Training unterstützt Sie dabei, ein gemeinsames Vorgehen zu entwickeln, das standortübergreifend verständlich und zuverlässig umgesetzt werden kann.
Wie lässt sich die Schulung in einen vollen Praxisalltag einplanen?
Die Schulung findet direkt in Ihrer Praxis oder Ihrem MVZ statt. Zusätzliche Fahrzeiten und lange Abwesenheiten entfallen.
Den Termin und den Ablauf stimmen wir so ab, dass die Fortbildung möglichst gut zu Ihren Sprechzeiten und zur Verfügbarkeit des Teams passt.
Ist die Schulung sinnvoll, wenn wir bereits feste Standards haben?
Ja. Bestehende Standards sind eine sehr gute Grundlage.
Viele Praxen nutzen das Training, um ihre Abläufe fachlich zu prüfen, neue Mitarbeitende schneller einzubinden und aktuelle Empfehlungen sicher in den Alltag zu übertragen.
Ist eine Inhouse-Schulung für unsere Klinik nicht zu teuer?
Bei einer Inhouse-Schulung werden mehrere Mitarbeitende gleichzeitig direkt im eigenen Klinikumfeld geschult. Zusätzliche Kursreisen, Übernachtungen und lange Abwesenheiten entfallen.
Anfahrt und möglicher Reiseaufwand werden vorab transparent kalkuliert. Bereits ab etwa vier bis fünf Teilnehmenden ist eine Inhouse-Schulung häufig eine wirtschaftliche Lösung.
Lohnt sich die Schulung, wenn unsere Mitarbeitenden täglich Blut abnehmen?
Ja. Gerade bei täglich ausgeführten Blutabnahmen entstehen auf verschiedenen Stationen und in einzelnen Teams unterschiedliche Routinen.
Das Training hilft, Abläufe zu vergleichen, aktuelle Empfehlungen einzubeziehen und gemeinsame Standards im gesamten Haus zu verankern.
Wie lässt sich die Schulung mit unserem Schichtsystem vereinbaren?
Termine und Ablauf können an Dienstpläne, Stationsabläufe und die Verfügbarkeit der beteiligten Teams angepasst werden.
Im Vorgespräch klären wir gemeinsam, welche Aufteilung für den laufenden Klinikbetrieb am besten funktioniert.
Ist das Training für mehrere Stationen gemeinsam sinnvoll?
Ja. Gerade wenn mehrere Stationen oder Bereiche beteiligt sind, schaffen gemeinsame Schulungen eine gute Grundlage für einheitliche Abläufe.
Unterschiede werden sichtbar, gemeinsam besprochen und in einen stationsübergreifend verständlichen Standard überführt.
Ist die Schulung sinnvoll, wenn wir bereits interne Standards haben?
Ja. Vorhandene Standards sind eine sehr gute Grundlage.
Die Schulung hilft, diese fachlich zu prüfen, stationsübergreifend verständlich zu machen und aktuelle Empfehlungen nachhaltig in die tägliche Arbeit zu übertragen.
Ist eine Inhouse-Schulung für unsere Zahnarztpraxis nicht zu teuer?
Bei einer Inhouse-Schulung werden mehrere Mitarbeitende gleichzeitig direkt in der eigenen Praxis geschult. Zusätzliche Kursreisen, Übernachtungen und lange Abwesenheiten entfallen.
Anfahrt und möglicher Reiseaufwand werden vorab transparent kalkuliert. Bereits ab etwa vier bis fünf Teilnehmenden ist eine Inhouse-Schulung häufig eine wirtschaftliche Lösung.
Lohnt sich die Schulung, wenn wir nur gelegentlich Blut abnehmen?
Ja. Gerade ohne tägliche Routine helfen klare Vorbereitung, feste Abläufe und praktische Übungen besonders.
Ziel ist, dass das Team auch bei größeren Abständen sicher und strukturiert arbeitet und alle wichtigen Schritte zuverlässig ineinandergreifen.
Können wir das Wissen nicht einfach intern weitergeben?
Interne Einarbeitung ist wichtig, im Praxisalltag fehlt dafür jedoch häufig die Zeit. Außerdem können sich Vorgehensweisen innerhalb des Teams unterscheiden.
Die Schulung bringt einen neutralen Blick, aktuelle Fachkenntnisse und praxiserprobte Abläufe ein. So entsteht ein gemeinsamer Standard, der verständlich und direkt umsetzbar ist.
Wir möchten PRF oder PRP neu einführen – ist jetzt der richtige Zeitpunkt?
Ja. Die Einführung neuer Verfahren ist ein guter Zeitpunkt, um Vorbereitung, Zuständigkeiten und zeitkritische Schritte von Anfang an klar festzulegen.
Die Schulung unterstützt Ihr Team dabei, Blutabnahme und weitere Abläufe sicher und strukturiert in das Behandlungskonzept einzubinden.
Wie passt die Schulung in einen eng getakteten Behandlungsplan?
Die Theorie wird vorab online vorbereitet. Der Praxisteil kann anschließend als halber Praxistag von etwa drei bis fünf Stunden geplant werden.
Termin und Ablauf stimmen wir so ab, dass der Praxisbetrieb möglichst wenig unterbrochen wird. Zusätzliche Kursfahrten und lange Ausfallzeiten entfallen.
Versuchen Sie einen anderen Begriff oder senden Sie mir Ihre Frage direkt.
Frage persönlich stellen